Beispiel 1 : Ich habe eine Verkaufsabteilung und einen Reparaturservice. Bestellungen für Reparaturen an verkauften Produkten werden anders verwaltet und die Tarife unterscheiden sich. Daher erstelle ich ein Journal für Verkäufe und ein separates Journal für Reparaturen. Dadurch gehen die Reparaturaufträge (oft als RMA bezeichnet) nicht zwischen den Verkaufsaufträgen verloren. Der Reparaturservice kann die Nachverfolgung besser organisieren, ebenso wie die Reparaturangebote. Für die Fakturierung habe ich im ERP-System Silicon ioi jedoch ein Routing zum allgemeinen Verkaufsjournal eingerichtet. Für diesen administrativen Teil handelt es sich nämlich um denselben Dienst. Beispiel 2 : Ich verkaufe sowohl national als auch international. Für internationale Verkäufe arbeite ich mit einem Distributor zusammen, und die Logistik ist anders organisiert, mit Zollabwicklungen und multimodalen Transporten. Außerdem unterscheiden sich die Vertriebstarife und Volumenverträge. Ich erstelle daher ein separates Journal für internationale Verkäufe, getrennt vom Journal für nationale Verkäufe. Dies erleichtert die Verwaltung von Bestellungen und Transporten, und die Lageristen wissen sofort, dass anders verpackt werden muss. Für die Fakturierung richte ich kein Routing zum ursprünglichen Verkaufsjournal ein, da die Mehrwertsteuer- und Intrastat-Regelungen spezifisch sind. Dies unterstützt mein Verwaltungsteam bei der Kontrolle der Exportvorschriften.
Die Situation ist ähnlich im Bereich der Einkäufe, wo es beispielsweise sinnvoll sein kann, ein separates Journal für Investitionskäufe zu führen, die außerhalb des kommerziellen Warenflusses liegen. Beispiel 1 : Ich habe zwei Abteilungen: eine für mechanische Einkäufe und eine andere für elektrische und elektronische Einkäufe. Die Lieferanten sind unterschiedlich und auch die Wareneingangsprozesse unterscheiden sich.

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