Die Synchronisierung von Lagerbewegungen mit den digitalen Transaktionen ist die ideale Lösung, um Fehler bei den Lagerbeständen zu vermeiden. Der Lagerist bewegt Artikel von einem Lager zum anderen und erfasst die Transaktion mit seinem mobilen Scanner in Echtzeit im ERP-System. Um dieses grundlegende Prinzip der Lagerverwaltung konsequent einzuhalten, ist es ebenso unerlässlich, die Etikettierung zur Identifikation der Artikel in derselben Synchronisation durchzuführen. Das ERP-System Silicon ioi integriert die Steuerung von Etikettendruckern in Echtzeit bei der Vorbereitung oder Durchführung von Lagertransaktionen. Typische Beispiele sind die Etikettierung beim Wareneingang, beispielsweise um eigene Barcodes zur Verwaltung von Chargen oder Seriennummern anzubringen. Ein weiteres klassisches Beispiel ist die Etikettierung am Ende oder während der Produktion von Fertig- oder Halbfertigprodukten. Silicon ioi kann die Low-Level-Formatcodierungen professioneller Etikettendrucker verwenden, wie beispielsweise die Sprache ZPL. Dadurch können Sie die mit den Druckern verfügbaren Etikettendesign-Tools nutzen. Anschließend genügt es, den erstellten Aufbaucode zu übertragen, die dynamischen Felder zu platzieren, und Sie erhalten eine ultraschnelle Etikettenproduktion ohne Verzögerung. Das ERP-System Silicon ioi kann als Cloud-Software direkt auf eine lokale IP-Adresse drucken, ohne die Sicherheit Ihres Systems zu beeinträchtigen. Voraussetzung dafür sind selbstverständlich Netzwerk-Etikettendrucker mit lokaler IP-Adresse. Eine weitere Alternative besteht darin, das Tool QZ Tray auf den Arbeitsstationen zu installieren. Mit diesem Tool lassen sich über den Internetbrowser Druckwarteschlangen verwalten, die mit dem installierten Betriebssystem (Windows oder Mac) verbunden sind. Der Etikettendruck kann artikelbezogen gesteuert werden, sodass nur das gedruckt wird, was erforderlich ist. Es ist ebenfalls möglich, mit mehreren Etikettenformaten zu arbeiten. Das System leitet automatisch an den korrekt konfigurierten Etikettendrucker mit dem passenden Format weiter. Interessante Bemerkung: Native Sprachen wie ZPL ermöglichen spezielle Funktionen, wie das Aktivieren von Schneidevorrichtungen für Etiketten oder das Schreiben einer Serien- oder Chargennummer in einen RFID-Tag, der in ein Etikett integriert ist. Die Nutzung aller von dem gewählten Etikettendrucker unterstützten Standards ist möglich, wie zum Beispiel: Code 39, Extended Code 39, EAN 13, EAN 128, QR Code oder Data Matrix.
Ja, das ERP-System Silicon ioi verwendet Zähler mit Ihrer EAN13- oder GS1-Basisnummer und reserviert auf Anfrage eine Nummer für einen neuen Artikel. Die Verwaltung der Nummernkreise und ihres Verbrauchs wird somit sichergestellt. Zur Erinnerung: Es ist notwendig, einen Nummernbereich („Range“) bei der internationalen Organisation GS1 zu reservieren. Diese weist Ihnen einen eindeutigen Unternehmensidentifikationscode sowie 1.000, 10.000 oder 100.000 reservierte Nummern zu. Diese EAN13-Nummern sind für den Einzelhandel bestimmt. Ihre Einzelhandelskunden konfigurieren und identifizieren den Barcode auf Ihren Verpackungen, damit die Verkaufsstellen das verkaufte Produkt scannen und eindeutig identifizieren können. Auf Paketen befinden sich heutzutage immer mehr Barcodes. Doch welcher ist der richtige? Welcher interessiert mich? Welchen muss ich scannen? Es besteht die Gefahr, dass Ihre Mitarbeiter dadurch verwirrt werden. Genau aus diesem Grund existiert der EAN128-Standard. Diese Codes sind äußerst interessant, um fehlerfreies Scannen sicherzustellen. Sie besitzen zwei wesentliche Eigenschaften:
  • Jeder Barcode beginnt mit einem Bedeutungscode. Dieser gibt an, dass die folgenden Informationen Folgendes darstellen:
  • einen Artikelcode
  • eine Menge
  • eine Chargennummer
  • eine Kundenreferenz
  • eine Bestellreferenz
  • ein Verfallsdatum usw.
  • Es ist möglich, mehrere Informationen in einem einzigen Code zusammenzufassen. Mit nur einem Scan erhalten Sie mehrere Daten gleichzeitig, wobei die Reihenfolge dieser Informationen keine Rolle spielt.
Klassische Beispiele:
  • Artikelreferenz + Verpackungsmenge + Paketnummer
  • Artikelreferenz + Chargennummer + Herstellungsdatum
Das ERP-System Silicon ioi ermöglicht es, diese Scans auszuwerten und die gescannten Informationen direkt an der richtigen Stelle und fehlerfrei in die mobile Anwendung zu übernehmen. Nicht verwendete Daten werden ignoriert. Beispiel: Wenn eine Paketnummer gescannt wird, diese für Sie jedoch nicht relevant ist, wird die Information einfach ignoriert. Das ERP-System Silicon ioi ermöglicht außerdem die Steuerung von Etikettendruckern und die Erstellung von Etiketten nach dem EAN128-Standard. Dadurch können Sie präzise Informationen übermitteln und gleichzeitig deren Bedeutung klar kennzeichnen. Dieser Standard ist insbesondere im Transport- und Verpackungsbereich sehr erfolgreich. Immer mehr Kunden verlangen Verpackungsetiketten, die diesem Standard entsprechen.
Dies ist ein sehr häufiger Fall, zum Beispiel beim Verkauf von langen Produkten wie Stahlstangen oder Stahlrohren. Das ERP-System Silicon ioi ermöglicht die parallele Verwaltung unterschiedlicher Einheitentypen für denselben Artikel. Beispiel: Ich benötige Produktlängen, wie etwa Stahlstangen. Daher bestelle ich Meter (M) des Produkts, verhandle den Preis jedoch pro Kilogramm (KG). Wenn ich die benötigten Meter angebe, zeigt das System automatisch die entsprechenden Kilogramm an. Passe ich die Kilogramm an, passt das System die Meter entsprechend an. Gebe ich den vereinbarten Preis pro Kilogramm ein, berechnet das System automatisch den Preis pro Meter. Noch praktischer: Sie können Wareneingänge in Metern erfassen und die tatsächlich erhaltenen Längen präzise kontrollieren. Wenn Sie die Einkaufsrechnung erhalten, zeigt das ERP-System Silicon ioi das entsprechende Gewicht in Kilogramm an, das vom Lageristen empfangen und bestätigt wurde. Dieses System, das hier für den Einkauf beschrieben wird, existiert spiegelbildlich auch für den Verkauf. Dadurch können Sie Produkte mit anderen Einheiten verkaufen als jenen, die intern für die Lager- oder Handhabungseinheiten verwendet werden. Im ERP-System Silicon ioi werden diese als externe Einheiten bezeichnet. Hinweis: Zusätzlich bietet das ERP-System auch alternative Einheiten an. Dadurch lässt sich die Lagerverwaltung mit unterschiedlichen Einheiten noch weiter optimieren.

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